Ludwig-Erhard-Haus:
Der moderne Bau befindet sich in der
Fasanenstraße, und er liegt nur einen Steinwurf entfernt vom
Theater des Westens und dem Turmhaus am Kant-Dreieck.
Nicholas Grimshaw und Partner errichteten 1994-97 das
Gebäude, und eine Reihe paraboloider Bögen bildet das Gerüst
zum Gebäude. Diese Gestaltung bietet den Charlottenburgern
etwas Neues im Unterschied zum Historismus vom Theater
des Westens und zu den rechteckigen Linien vom
Turm am Kant-Dreieck. Das Gerüst der paraboloiden
Bögen verleiht dem Bau einen zoomorphen Charakter,
aus dem der Spitzname "Gürteltier" entstand. Zwei
gebäudehohe Atrien leiten Tageslicht für die Innenräume
ein, und mit doppelschichtigen Glasfassaden und
steuerbaren Sonnenschutzlamellen kann das innere
Klima ökologisch günstig kontrolliert werden. Das Haus
fungiert als Treffpunkt für Unternehmer, und diese Verwendung
spiegelt die Benennung des Gebäudes nach Ludwig Erhard wider,
der von 1963 bis 1966 Bundeskanzler war und als erster
Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland die
Verantwortung für das inzwischen Geschichte
gewordene "Wirtschaftswunder" trug.
The modern Building is located on Fasanenstraße, and
it lies only a stones throw away from the Theater des Westens and
the Turmhaus am Kant-Dreieck. In 1994-97, Nicholas Grimshaw
and Partners built the building. A row of parabolic arches form the
framework of the building. This design offers to the residents of
Charlottenburg something new in comparison to the Historicism
of the Theater des Westens and to the rectangular lines of
the Turm am Kant-Dreieck. The framework of parabolic
arches gives the building an animal-like character, from which
the nickname "armadillo" arose. Two atria, running the height
of the building, conduct daylight into the interior rooms, and
the interior climate is controlled, favorably to the ecology, using
a double-pane glass façade and movable sun-blocking panels.
The building functions as a meeting place for entrepreneurs, and
this application reflects the naming of the building after Ludwig Erhard.
He was the Bundeskanzler from 1963 to 1966; and, as the first minister
of trade and commerce of the Bundesrepublik Deutschland, he
was responsible for the historical "Wirtschaftswunder."