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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche:
Das linke Bild wurde in der
Tauentzienstraße in der Nähe der
Untergrundbahnhaltestelle Wittenbergplatz aufgenommen.
Gegen Osten mündet der Kurfürstendamm
in die Tauentzienstraße. Das Kunstwerk,
das die Gedächtniskirche im Vordergrund einrahmt,
erinnert daran, dass Westberlin 40 Jahre lang von den
Kommunisten umgeben war, als ob Westberlin
mit Ketten gefesselt worden wäre. In diesem Stadtteil
Berlins befinden sich
das Kaufhaus des Westens und andere wohlbekannte Geschäfte.
1891-95 wurde die ursprüngliche Gedächtniskirche
im neuromanischen Stil errichtet, um die Erinnerung
an Kaiser Wilhelm I. zu ehren. Der ursprüngliche
Bau, der von dem Architekten Franz Schwechten entworfen wurde,
war ein Symbol der wilhelminischen Zeit.
Damals wuchs der westliche Teil der Stadt, und diese Kirche
wurde ein Kristallisationspunkt
des Stadtteils Charlottenburg. Während des Zweiten
Weltkriegs wurde die Kirche schwer
beschädigt, aber nicht vollständig zerstört.
Die übriggebliebene Ruine erinnert die Charlottenburger
an die Bombenangriffe des Krieges statt an den seit langem
verstorbenen Kaiser. Während
der Nachkriegszeit wurde die Ruine auch zum Symbol für
die Charlottenburger, das die Einheit und das
Gemeinschaftsgefühl dieses Stadtteils stärkte.
In den sechziger
Jahren sollte die Ruine abgerissen werden, aber die
Charlottenburger protestierten dagegen.
Infolge des Protests wurde
die Ruine schließlich in ein kleines Museum und in
ein Mahnmal umgewandelt. Neben dieser
Kirche wurden 1961-63 der
hohe sechseckige Glockenturm und der flache
achteckige Hauptbau errichtet, die
von dem Architekten Egon Eiermann modern
entworfen wurden. Die baulich gesicherte
alte Turmruine dient gegenwärtig als Kirchenmuseum und
Mahnhalle für Frieden und Versöhnung.
The picture on the left was taken on Tauenzienstraße
in the vicinity of
the Wittenbergplatz U-Bahn station. Toward the
east, the Kurfürstendamm runs
into Tauentzienstraße. This work of art, which
frames the Gedächtniskirche in the
foreground of the picture,
presents a reminder that for 40 years West Berlin was
surrounded by the Communists,
as if West Berlin were bound by chains.
In this part of Berlin the Kaufhaus des Westens
and other well-known businesses are located. In 1891-95, in a
new-Romanesque style, the original Gedächtniskirche
was built to honor the memory of Kaiser
Wilhelm I. The original building, which was designed by
architect Franz Schwechter, had represented a symbol
of the era of the German Empire. At the time, the western
part of the city grew, and this church became a crystallization
point of this part of the city, Charlottenburg.
During the Second World War, the church was heavily damaged but
not completely destroyed. The remaining ruins reminded the
local population about the bombings of the war instead of
about the long since dead emperor. During the post war era,
the ruins became a symbol for the residents
of Charlottenburg, which has represented the unity and
feeling of community for this part of the city.
In the 1960s, the ruins were to be demolished, but the
residents protested against
that. As a consequence of the protests, the ruins were
actually transformed into a small museum and into a memorial.
In 1961-63, next to the church, the high six-sided bell
tower and the flat eight-sided main building were built,
which the architect Egon Eiermann in a modern style designed.
The old tower ruins, which were made structurally
secure, serve today as a church museum and a
remembrance hall for peace and reconciliation.
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